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We're all in the same Game; Just different levels. Dealing with the same hell; just different devils.

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Ein Mädchen von irgendwoher.


23 Jahre jung.


I have no special talent. I am only passionately curious.

- albert einstein.

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Freitag, 29. Juli 2011

Selbst.Los!?

Inspiration:
"Ein Samstag in Berlin. Ein Tag im Park mit Wassermelone, wundervollen Gesprächen & besonderen Augenblicken."


Selbstlosigkeit!  Man hört es immer wieder. Jeder beansprucht es für sich. Jeder denkt er handelt immer, öfters, gelegentlich oder manchmal "selbstlos" - Für mich steht fest: Selbstlosigkeit gibt es nicht!

Jeder Mensch ist nur auf sich bedacht, auf sein eigene Wohl, sein eigenes Glück, seinen eigenen Vorteil. & das ist auch gut so! Sämtliche Dinge die du im Leben machst, machst du, wenn du genauer drüber nachdenkst, nur für dich. Auch wenn es im ersten Augenblick oder oberflächlich betrachtet nicht so scheint. Man guckt immer dass man selbst den größt möglichen Nutzen davon hat. Sämtliche Beziehungen basieren auf diesem Prinzip. Egal ob zwischen dir und einer anderen Person, einer Gruppierung, einem Tier, einem Gegestand, einem Beruf etc.
Man handelt durchweg egoistisch. & wenn es nicht um eine materielle Sache geht, geht es zumindest um ein/das Gefühl welches du fühlst.
Selbst bei den Dingen die im ersten Augenblick total selbstlos erscheinen, wie Spenden, jemanden helfen oder etwas für jemanden tun. So hast du nach der Tat für dich selbst das Gefühl und/oder den Gedanken: 

"Ich bin ein besserer Mensch, weil ich habe ja jetzt das und das gemacht und jemanden damit was Gutes getan"

& sobald man diesen Gedanken hat, ist es für mich keine Selbstlosigkeit mehr.  


Freundschaften & Beziehung entstehen auch nur aus Egoismus. Man verbringt mit einer Person gerne Zeit weil es Spaß, zufrieden oder glücklich macht. Die Person empfindet genauso. Eine menschliche Beziehung die beiden von Vorteil ist. Der beide etwas abgewinnen können. Genauso ist es auch bei der Liebe.
 
Ich persönlich finde das auch gar nicht schlimm. Leider verbinden die meisten Menschen das Wort "Egoismus" mit etwas negativen. Dabei denke ich dass die Menschheit ohne Egoismus nicht leben/bestehen könnte.



Dienstag, 26. Juli 2011

Wichtige Sinnlosigkeit.

Ich denke, weil ich es kann. Ich mache mir ums denken gar keine Gedanken. Komisch.
Es kommt mir vor als würden in mir so an die 20 verschiedenen Persönlichkeiten leben. Die irgendwie zusammengehören, bzw. miteinander verbunden sind, aber doch irgendwie widerspüchlich & unkompatibel erscheinen.

So viele Dinge die über die ich mir versuche klar zu werden.
So viele Dinge die ich auf mich projiziere.
So viele Dinge die ich von mir wegstosse, die ich hasse, liebe, die mir egal sind.


Aber im Endeffekt bin ich mir sicher: Meine Gedankengänge, Erkenntnisse, Enttäuschungen ect. gab es schon mal. Wurden schon durchdacht, erkannt, verändert.


Man spielt ein Spiel was schon mehrfach gespielt wurde. Selbst diese Aussage ist nichts neues. Erschreckend & großartig zu gleich.


Eigentlich könnte ich mir jetzt denken: 
"Sich darüber den Kopf zu zerbrechen ist sinnlos."

Aber, ist es nicht auch ein "Ego-Ding". Jeder genial erscheinende Denkvorgang erfreut einen. Man fühlt sich überlegen, einzigartig, besser. & es hilft einem  sich besser zu verstehen. Man muss die niederschmetternde Wahrheit des "alles schon mal da gewesenen" verdrängen. Ausblenden. Man belügt sich ja auch sonst so gut & erfolgreich. Wenn man sonst nicht mit so einem großen Selbstvertrauen bzw. Selbstwert ausgestattet ist, lässt man sich dieses Erfolgserlebnis auch nicht nehmen.

Natürlich hat das Interpretieren & Rumgrübeln auch seine negativen Seiten. Wie alles. Schwarz & Weiß. Vor- & Nachteile. Das Gute & Das Böse. Aber das ist wieder ein anderes Kapitel.....

Donnerstag, 14. Juli 2011

Nah.Tod.

"Jeden Tag aufs neue eine Nahtoderfahrung. So könnt ihr euch das vorstellen. Zumindest stelle ich es mir so vor wenn man stirbt."


Du hast einen negativen Gedanken, wobei manchmal brauch man noch nichtmal den. Plötzlich stehst du da & deine Umwelt wirkt merkwürdig, unreal, schleierhaft. Du kennst das so nicht, also bekommst du Angst. Was das soll, was da los ist. & da Psyche und Körper eng miteinander verknüpft sind wirkt sich diese Angst sofort auf deinen Körper aus. Panik. Was passiert hier grade. Die körperlichen Symptome die aus den angsterfüllten Gedanken resultieren, treiben das Ganze auf den Höhepunkt.
Du bist der festen Überzeugung: Du stirbst grade!

-Herzrasen & Herzstiche.
-Druck auf der Brust.
-Schwindel.
-das Gefühl zu ersticken.


Sofort schiessen einen Wörter wie:
Ohnmacht, Tod, Herzversagen & sonst irgendwelche Dinge die man kennt oder aufgeschnappt hat in den Kopf.

Man stottert vor sich hin, wird nervös und bekommt nasse Hände. Ein Teufelskreis. Am Anfang kam ich gar nicht damit klar. Jede noch so winzige Attacke fickt dich. Du hast Abends Angst einzuschlafen weil du denkst du wachst am nächsten Morgen nicht mehr auf. Du holst dich unterbewusst wieder aus der Einschlafphase weil du unbewusst Panik bekommst. 

Du wachst Morgens auf und der erste Gedanke ist: 
"Hoffentlich bekomme ich heute keine Panikattacke."

Dienstag, 12. Juli 2011

Der Blick zwischen die Zeilen.

Es ist schon komisch wie gut man sich selbst belügen kann. Wie oft man sich Dinge schön redet & sie in einen positiven goldenen Schleier hüllt, nur damit seine eigene, kleine, kranke Welt nicht ins wanken gerät, gar in tausend Teile zerspringt. Die Welt die man sich mit den Jahren aufgebaut hat, der Sinn des Lebens, der Grund für alles, die Wahrheit und die Lüge zugleich. Ich weiß nicht wann es genau anfing, irgendwann stellte ich mir das erste mal ernsthaft die Frage: "Stimmt mit dir alles? Bist du so wie die anderen?" Aber man schenkte dem vorerst keinerlei Beachtung. Man war viel zu sehr damit beschäftigt auf sich klar zu kommen. Bei mir kam diese Frage das erste mal mit 14/15 auf, aber dies ist so ein schwieriges Alter. Umbruch. Erneuerung. Dummheit. Jugendsünden. All das, war viel präsenter als die Frage, ob alles in ordnung ist oder ob man sich ernsthaft Gedanken machen muss. Da kommen dann so wichtige Themen wie: Schule, nervende Eltern, Jungs, Freundschaften, die erste Zigarette, das erste Alkoholerlebnis. Alles auf ein mal, ohne das man eine Sache begreifen oder verstehen kann. Wie soll man sich bei soviel Wirbel um einen herum mit sich selbst befassen. Für das hinsetzten und reflektieren fehlt die Zeit oder der Horizont. Somit lebt man sein Leben weiter. Macht Erfahrungen, positive wie auch negative. Alles nimmt man auf ohne großartig darüber nachzudenken was der ganze Mist hinterlistig, ohne dass du es merkst, mit dir macht. Die Ergebnisse werden erst später spürbar. Wie bei einem guten Wein. Aber auch wenn man in dem Alter genug um die Ohren hat, um sich damit nicht zu befassen, ganz vergessen ist es nicht. Es kriecht in deiner dunkelsten Stunde aus deinem Inneren hervor und schlägt dir in die Fresse. 

"Mein Leben ist für euch unantastbar, auch wenn ich es zerstören will"

Ich habe dafür jetzt 22 Jahre gebraucht. Ich war trotz des Gefühls "anders zu sein" immer sehr optimistisch. Dachte mir, dass persönliche Niederschläge mir nichts anhaben koennen, weil ich ja genau weiß wer ich bin & mich oft refkletiert habe. Falsch gedacht! Ich weiß nicht wem ich fuer mein "Versagen" die Schuld geben soll. Eig. muss ich mir dafuer die Schuld geben, aber ich denke eher ein Zusammenspiel aus Drogen, Kindheit, Erfahrungen & menschlichen Schwächen. Vll. muss wirklich der "Tag X" kommen oder Etwas einschneidendes passieren bevor man wirklich klar sieht. Wobei ich auch noch nichtmal sagen kann ob es bei mir so war. Irgendwann wurde mir bewusst:
"Da ist wirklich was kaputt!"

Montag, 11. Juli 2011

trotz.schluss.reaktion.

Revolution Action


Nach 2 Jahren der Abstinenz bin ich zurück. Ich habe gar keine Erwartungen an das Ganze hier. Vielleicht ist es interessant für euch zu lesen, wenn nicht? Auch okay.
Gedankenfetzen, Wortexplosionen & Zwiespalttänze.
Abwarten.
Momentan stecke ich in einem Umbruch. Bzw. ich hoffe dass es ein Umbruch, eine Art Neuanfang wird/ist. Ich sehe das Schreiben als Therapie. Vielleicht die letzte Chance, das letzte bisschen Hoffnung, Dinge weitestgehend alleine zu schaffen. Jetzt grade stecke ich zwischen Löwenherz, Willen & Melancholie. Ein Glas Sekt zu meiner Linken. Die Sonne & ihre Wärme strahlen von der rechten Seite auf mich ein. Wünscht mir Glück auf meinem Weg. Oder lasst es bleiben. Erwartungen sind verschwindend gering, weil ich weiß wie ihr Menschen seid! Weil ich selbst ein Mensch bin. Das leben ist komisch.
Kennt ihr das? Trotzschlussreaktionen?